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Beispielfälle unserer Kanzlei

Prozess gegen Würzburger Schönheitschirurgen

Würzburger Arzt/Anklage wegen Millionen-Betrugs

Wenige Würzburger Verfahren der letzten Jahre wurden von der Öffentlichkeit so aufmerksam verfolgt wie das des – angeblichen - Schönheitschirurgen, dem Millionenbetrug, Insolvenzverschleppung und Urkundenfälschung vorgeworfen wurden. Dem über die Stadtgrenzen Würzburgs hinaus bekannten Arzt, der sowohl in Medizin als auch in Zahnmedizin promoviert hatte, wurde vorgeworfen, Kollegen, Freunde und Patienten um insgesamt vier Millionen Euro betrogen zu haben. Unserem Mandanten wurde vorgeworfen, sich allein von einem Freund aus Liechtenstein 3,5 Millionen Euro geliehen zu haben.

Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft bestand darin, dass unser Mandant sich das Geld in dem Wissen geliehen haben soll, es nicht zurückzahlen zu können. In den Medien wurde unser Mandant als „Promi-Doktor“ bezeichnet und ihm vorgeworfen, seine Freizeit mit Luxusreisen, ausschweifenden Partys und als Gastgeber auf dem Münchner Oktoberfest verbracht zu haben.

Dem widersprach bereits der Geschäftspartner aus Liechtenstein: Er stellte dar, dass unser Mandant ein Arbeitstier war und weder teure Kleidung noch teure Autos hatte.

Weiterhin soll unser Mandant Darlehensgeber mit gefälschten Kontoauszügen getäuscht haben. Durch Beweisantrag der Verteidigung wurde jedoch herausgearbeitet, dass er diesen Kontoauszug von einem thailändischen Senator erhalten hatte.

Weiterhin wurde dargestellt, dass die angeblichen Flüge in der Businessclass sämtlich geschäftlich veranlasst waren. Ein bekannter Würzburger Zahnarzt bestätigte, dass er tatsächlich mit unserem Mandanten in China Patienten behandelt hatte und dass er dabei selbst für seinen Anteil an der Operation einen Betrag in Höhe von etwa 70.000,00 EUR erhalten hatte. Der Zahnarzt gab an, unserem Mandanten insgesamt etwa eine Viertelmillion Euro geliehen zu haben. Da er jedoch seit vielen Jahren mit ihm befreundet sei, habe er kein Strafverfolgungsinteresse und lege also keinen Wert darauf, dass unser Mandant ins Gefängnis komme.

Der Prozess zog sich über mehrere Verhandlungstage vor dem Landgericht Würzburg. Während die Staatsanwaltschaft in der Anklage eine Strafe im Bereich von etwa zehn Jahren gefordert hatte, konnte durch kompetente Verteidigung und präzise Vorbereitung der Hauptverhandlung erreicht werden, dass nur eine Strafe von fünf Jahren und drei Monaten ausgesprochen wurde.

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