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Beispielfälle unserer Kanzlei

Arnstein/Gartenlaube

Im Jahr 2017 war die Kanzlei Löwenberg mit einem dramatischen Fall befasst:

Anfang 2017 kamen in einer Gartenlaube in Arnstein (Unterfranken) auf tragische Weise sechs Teenager ums Leben. Die Gartenlaube wurde über ein benzinbetriebenes Aggregat mit Strom versorgt. Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft hatte der Vater zweier der getöteten Kinder das Stromaggregat falsch aufgestellt, so dass es zu einer Kohlenmonoxidvergiftung der Kinder gekommen sei. Ursache soll eine ungeeignete Rohrkonstruktion gewesen sein, durch die die Abgase nur teilweise nach außen geleitet worden, teilweise aber auch in der Gartenlaube verblieben seien.

Innerhalb mehrerer Verhandlungstage wurden die Hintergründe des Geschehens aufgearbeitet. Rechtsanwalt Löwenberg stellte als Strafverteidiger dar, welche Sicherheitsmaßnahmen der Eigentümer der Gartenhütte getroffen hatte, und dass der von der Staatsanwaltschaft erhobene Vorwurf der groben Fahrlässigkeit falsch war. Die Verteidigung stellte klar, dass hinsichtlich des Fahrlässigkeitsvorwurfs eine sehr differenzierte Wertung geboten war.

Weiterhin trug Rechtsanwalt Löwenberg vor, dass der Mandant durch den Vorfall in massiver Weise selbst betroffen war, da er zwei seiner eigenen Kinder verloren hatte. In diesem Zusammenhang wurde zudem darauf eingegangen, mit welchen Belastungen die Familie des Mandanten bereits in der Vergangenheit konfrontiert worden war.

Im Ergebnis konnte nach präziser Vorbereitung der Hauptverhandlung für den Angeklagten eine Bewährungsstrafe erreicht werden. Er konnte daher den Gerichtssaal als freier Mann verlassen.

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